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Vorstände stärker kontrollieren

Berlin. Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Oskar Lafontaine, hat sich für eine schärfere Kontrolle von Konzernvorständen ausgesprochen. Die Entwicklung bei Siemens zeige beispielhaft, daß die seit Jahren bestehenden freiwilligen Vereinbarungen über eine gute, vertrauenswürdige Unternehmensführung wirkungslos seien. Der Markt kenne weder Recht noch Moral, deswegen brauche er Regeln. Ein wichtiger Schritt zur Beschneidung der Allmacht von Konzernmanagern wäre es nach Ansicht des früheren SPD-Vorsitzenden, den Wechsel von Vorständen in die Aufsichtsräte zu verbieten. »Im Interesse einer sauberen Unternehmenskultur darf der Bock nicht länger den Gärtner spielen«, so Lafontaine.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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