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Subventionen für Konzerne

USA: Bosch sichert sich 225-Millionen-Förderung für Chipwerk

Foto: Christoph Schmidt/dpa
Eine Halbleiterscheibe im Gelbraum eines Bosch-Halbleiterwerks

Roseville. Der Technologiekonzern Bosch erhält für die Umrüstung seiner Chipfabrik im US-Bundesstaat Kalifornien eine Millionenförderung der Trump-Regierung. Die Förderung in Höhe von bis zu 225 Millionen US-Dollar stammt aus dem Chip-Programm des US-Handelsministeriums, wie Bosch am Montag mitteilte. Insgesamt investiert das Unternehmen bis zu zwei Milliarden Dollar in den Standort.

Zugleich hat Bosch demnach mit der Musterfertigung von Siliziumkarbid-Chips in Roseville begonnen. Noch in diesem Jahr soll die Serienproduktion anlaufen – gut drei Jahre nach dem Kauf des Werks von TSI Semiconductors im August 2023. Diese Art Halbleiter gilt als Schlüsseltechnologie, unter anderem für E-Autos. Sie ermöglichen höhere Reichweiten und effizienteres Laden, da durch sie deutlich weniger Energie verloren geht.

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Bosch strebt an, sein Geschäft mit Halbleitern auszuweiten. Die Chips können demnach unter anderem auch die Effizienz von Rechenzentren verbessern. Bosch hat nach eigenen Angaben seit dem Start der ersten Chip-Generation im Jahr 2021 weltweit mehr als 60 Millionen solcher SiC-Chips an seine Kunden ausgeliefert.

Der Start der Musterfertigung und die Fördervereinbarung sind nach Angaben des Bosch-Nordamerikachefs Paul Thomas ein Meilenstein, um den Kunden vor Ort das zu liefern, was sie gefordert haben – eine lokale Fertigung. In Deutschland hat der weltgrößte Autozulieferer zwei Halbleiter-Fabriken, in Dresden und Reutlingen. Aber nur in Reutlingen werden auch Siliziumkarbid-Chips produziert. Roseville ist die erste Chip-Fertigung von Bosch in den USA. Dort arbeiten mehr als 300 Menschen. Bis 2031 will der Konzern bis zu 7,5 Milliarden Dollar in seine US-Standorte investieren. (dpa/jW)

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Erschienen am 14.07.2026, Kapital & Arbeit

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