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Künstliche Intelligenz

Intel baut für fünf Milliarden Euro Werk in Irland aus

Foto: Foto: Andrej Sokolow/dpa
Der geplante Standort in Magdeburg fiel dem "Sanierungskonzept" des Halbleiterproduzenten zum Opfer

Santa Clara. Rund ein Jahr nach dem Aus für den großen Fabrikneubau in Magdeburg investiert der Chipkonzern Intel nun doch wieder Milliardensummen in Europa, berichtete dpa am Montag. In Irland soll ein bestehender Standort für fünf Milliarden Euro unter anderem mit neuen Produktionsmaschinen modernisiert werden. Intel verwies auf die große Nachfrage nach Halbleitern für KI-Rechenzentren. Einst hatte der US-Konzern modernste Produktionsverfahren für Magdeburg in Aussicht gestellt.

Intel versucht unter dem seit Anfang vergangenen Jahres amtierenden Chef Lip-Bu Tan, unter anderem durch Kürzungen aus der Krise zu kommen. Die Aufgabe der Pläne für Magdeburg war Teil des sogenannten Sanierungskonzepts. Intel hatte aber auch das Problem, dass Chipsysteme des Grafikkartenspezialisten Nvidia sich als viel nützlicher für künstliche Intelligenz herausstellten als Halbleiter des Branchenpioniers. (dpa/jW)

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Erschienen am 14.07.2026, Kapital & Arbeit

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