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Zeitvertragsgesetz für Forscher

Berlin. Mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP-Fraktion hat der Bundestag am Donnerstag den Regierungsentwurf eines »Wissenschaftszeitvertragsgesetzes« veranschiedet. Damit sollen die Möglichkeiten zur Befristung eines Arbeitsvertrages erweitert werden. Ziel ist es, daß insbesondere jüngere Forscher einfacher an zeitlich befristeten Projekten arbeiten können, die über Drittmittel finanziert werden. Bisher gab es nur Sonderregelungen für die Qualifizierungsphase von Wissenschaftlern, die zumeist zwölf Jahre umfaßt. Nach dem neuen Gesetz soll auch nach dieser Phase eine befristete Weiterbeschäftigung auf einfache Weise möglich sein. Das Gesetz wird voraussichtlich im März in Kraft treten.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2007, Seite 5, Inland

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