-
07.12.2006
- → Kapital & Arbeit
Weiter Streit um Elbausbau
Dresden. Der seit Jahren schwelende Streit zwischen Deutschland und Tschechien um den Ausbau der Elbe für die Schiffahrt ist weiter ungelöst. Beide Seiten machten am Mittwoch bei der Abschlußkonferenz des internationalen Hochwasserschutzprojekts Elbe-Labe in Dresden ihre unterschiedlichen Standpunkte deutlich. Während Tschechien mit einem Elbausbau den Schiffsverkehr fördern will, lehnt Deutschland dies aus Gründen des Umweltschutzes ab.
Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Kasparick, sagte, es gebe einen Konflikt in Fragen der Nutzung des Flusses. Auch sei der Klimawandel bei der bisherigen Verkehrswegeplanung zu wenig berücksichtigt worden. So würden aufgrund der Erwärmung die Perioden zunehmen, in denen die Elbe nicht schiffbar sei. Zudem habe für den Bund angesichts knapper finanzieller Mittel vor allem der Ausbau von Verkehrswegen von Ost nach West Priorität.
(ddp/jW)
Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Kasparick, sagte, es gebe einen Konflikt in Fragen der Nutzung des Flusses. Auch sei der Klimawandel bei der bisherigen Verkehrswegeplanung zu wenig berücksichtigt worden. So würden aufgrund der Erwärmung die Perioden zunehmen, in denen die Elbe nicht schiffbar sei. Zudem habe für den Bund angesichts knapper finanzieller Mittel vor allem der Ausbau von Verkehrswegen von Ost nach West Priorität.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit