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Testverfahren

Vielen Antibiotikaresistenzen liegen spezifische Veränderungen im Erbgut der Erreger zugrunde. Der Austausch eines einzigen Genbausteins im Erbgut des Tuberkulose-Erregers etwa verursacht die Resistenz gegen das Antibiotikum Rifampicin. Nun hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg zusammen mit den Unis Heidelberg und Bielefeld ein hochempfindliches Testverfahren entwickelt, das diese Genveränderung auf der Ebene des Einzelmoleküls nachweist und Auskunft über den Resistenzstatus eines Infizierten gibt. Damit kann schnell geklärt werden, welches Medikament hilft.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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