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Ecuador: Correa warnt vor Betrug

Quito. Die Ecuadorianer haben am Sonntag in einer Präsidentenstichwahl darüber entschieden, ob sich der Linkstrend in Lateinamerika weiter fortsetzt. In der entscheidenden Runde standen sich ein Freund des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, Rafael Correa, und der Milliardär Alvaro Noboa gegenüber. Correa zeigte sich am Sonntag morgen über mögliche Manipulationsversuche besorgt. »Niemand sollte versuchen, Stimmen zu kaufen«, sagte er. Er sei bereit, eine saubere Niederlage zu akzeptieren. »Sollte es aber Betrug geben, werden wir das niemals akzeptieren.«

In der ersten Wahlrunde vor sechs Wochen erhielt Noboa knapp 27 Prozent, Correa rund 23 Prozent der Stimmen. Noboa ist der reichste Mann des Landes. Es wurde erwartet, daß etwa neun Millionen Ecuadorianer zu Wahl gehen. Für Bürger von 18 bis 65 Jahren besteht Wahlpflicht.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2006, Seite 6, Ausland

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