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Bundeswehr leistet sich teure Anwälte

München. Bei der Modernisierung und Vernetzung ihrer Telefon- und Computertechnik mit dem Projekt »Herkules« gibt die Bundeswehr fast 74 Millionen Euro für externe Berater aus, berichtete der Focus am Sonntag in einer Vorabmeldung. Allein für die juristische Beratung überweise das Verteidigungsministerium einer Anwaltskanzlei gut 60 Millionen Euro.

Mit »Herkules« sollen unter privatwirtschaftlicher Führung die bislang isolierten Kommunikationsnetze der Bundeswehr modernisiert. Der Vertrag läuft zehn Jahre und kostet rund sieben Milliarden Euro. Das Verteidigungsministerium verteidigte dem Blatt zufolge die hohen Beratungskosten. Der Rechtsanwaltsauftrag sei nach europaweiter Ausschreibung an den günstigsten Anbieter vergeben worden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2006, Seite 4, Inland

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