-
27.11.2006
- → Inland
Bundeswehr leistet sich teure Anwälte
München. Bei der Modernisierung und Vernetzung ihrer Telefon- und Computertechnik mit dem Projekt »Herkules« gibt die Bundeswehr fast 74 Millionen Euro für externe Berater aus, berichtete der Focus am Sonntag in einer Vorabmeldung. Allein für die juristische Beratung überweise das Verteidigungsministerium einer Anwaltskanzlei gut 60 Millionen Euro.
Mit »Herkules« sollen unter privatwirtschaftlicher Führung die bislang isolierten Kommunikationsnetze der Bundeswehr modernisiert. Der Vertrag läuft zehn Jahre und kostet rund sieben Milliarden Euro. Das Verteidigungsministerium verteidigte dem Blatt zufolge die hohen Beratungskosten. Der Rechtsanwaltsauftrag sei nach europaweiter Ausschreibung an den günstigsten Anbieter vergeben worden.
(ddp/jW)
Mit »Herkules« sollen unter privatwirtschaftlicher Führung die bislang isolierten Kommunikationsnetze der Bundeswehr modernisiert. Der Vertrag läuft zehn Jahre und kostet rund sieben Milliarden Euro. Das Verteidigungsministerium verteidigte dem Blatt zufolge die hohen Beratungskosten. Der Rechtsanwaltsauftrag sei nach europaweiter Ausschreibung an den günstigsten Anbieter vergeben worden.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland