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Bremen: ­Senatorin zurückgetreten

Bremen. Die Bremer Sozialsenatorin Karin Röpke ist am Mittwoch wegen des Todes eines kleinen Jungen in ihrer Stadt zurückgetreten. Sie übernehme damit die politische Verantwortung für das Schicksal des vernachlässigten Kindes, erklärte die SPD-Politikerin. Der Zweijährige stand unter der Vormundschaft des Jugendamtes, lebte aber mit Zustimmung der Behörden dennoch bei seinem drogensüchtigen Vater. Am Vortag war die Leiche des Jungen in einem Kühlschrank gefunden worden. Am Mittwoch wurde Haftbefehl gegen den 41jährigen Vater erlassen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2006, Seite 4, Inland

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