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Würmer und ihre Freunde

War eigentlich klar: Private Computer-User sind weltweit die am häufigsten angegriffene Gruppe aller gezielten Internet-Attacken (85 Prozent). Mit großem Abstand folgt der Finanzdienstleistungssektor mit 14 Prozent. Wichtigster Grund dafür sind die ausgereiften Sicherheitstechnologien von Unternehmen und Institutionen, verkündet die Softwarefirma Symantec, die unter anderem Antivirenprogramme (»Norton«) vertreibt in ihrem neuen »Sicherheistreport«. Demnach haben Bedrohungen durch große, weit verbreitete Internetwürmer mittlerweile kleineren, gezielten Angriffen Platz gemacht, die auf Betrug, Datendiebstahl und andere kriminelle Aktivitäten abzielen. Demnach haben Angreifer neue Techniken entwickelt wie zum Beispiel bösartigen Codes für Web-Browser und E-Mail-Clients. Sicherheitslöcher in Web-Anwendungen machten 69 Prozent aller von Symantec dokumentierten Schwachstellen in der ersten Jahreshälfte 2006 aus. Zum Beispiel versuchen »Phisher« Filtertechnologien zu unterwandern, indem sie zahlreiche verschiedene Varianten von Phishing-Mails erzeugen und diese breit verteilen. Insgesamt verzeichnete Symantec weltweit 2249 neue Schwachstellen unterschiedlicher Systeme und Anwendungen. Es sollen noch mehr werden, da die verstärkte Verwendung von Schwachstellensuchprogrammen, sogenannten Fuzzern, erwartet wird. Auch mit einer Vermehrung von »polymorphe Viren«, die die sich selbsttätig verändern, um so der Entdeckung durch Virenscanner zu entgehen, wird gerechnet.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2006, Seite 13, Feuilleton

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