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Eisenhüttenstädter Stahlarbeiter im Warnstreik

Foto: dpa
Rund 1200 Beschäftigte von Arcelor Eisenhüttenstadt und drei weiteren Unternehmen im Umfeld des früheren EKO-Stahlwerks sind am Mittwoch morgen für drei Stunden in den Warnstreik getreten. Der Unmut der Beschäftigten über das »dünne« Angebot der Arbeitgeber sei angesichts steigender Lebenshaltungskosten groß, sagte der Leiter der IG-Metall-Verwaltungsstelle Ostbrandenburg, Peter Ernsdorf gegenüber ddp. Bei der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag erwarte man »ein deutlich verbessertes Angebot«, so Ernsdorf. Die Unternehmer hatten drei Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Euro angeboten. Die IG Metall fordert sieben Prozent sowie tarifliche Regelungen für altersgerechtes Arbeiten und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2006, Seite 2, Inland

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