Zum Inhalt der Seite

Schönbohm: rechts schwenkt, marsch

Berlin. Als Reaktion auf den Einzug der NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) seine Partei aufgefordert, ihr konservatives Profil zu schärfen. »Zur Union gehört auch die konservative Grundierung, und die müssen wir wieder stärker betonen«, sagte Schönbohm der Welt vom Mittwoch. Um konservative Wähler zu gewinnen, müsse die Partei sich um Themen wie Bedeutung der Nation und der Religion kümmern. Schönbohm bemängelte zudem, daß es in der Partei kaum prominente Vertreter des konservativen Flügels gebe.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!