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21.09.2006
- → Ausland
Britischer Soldat gibt Folter zu
Bulford/England. Erstmals hat sich ein britischer Soldat vor einem Militärgericht zum Anklagepunkt eines Kriegsverbrechens für schuldig erklärt. Der 35jährige Gefreite Donald Payne bekannte am Dienstag in Bulford, 135 Kilometer südwestlich von London, er habe irakische Gefangene unmenschlich behandelt.
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Tod eines 26jährigen irakischen Hotelangestellten im September 2003 auf dem britischen Stützpunkt in Basra.
In seiner Eingangserklärung sagte Ankläger Julian Bevan, die Gefangenen seien »wiederholt geschlagen, getreten und gestoßen worden«. Außerdem seien ihnen Kapuzen übergezogen worden. Die Gefangenen seien am Schlaf gehindert worden. Außerdem seien sie in einen Raum mit einer Temperatur von nahezu 60 Grad Celsius gebracht worden. Einem Gefangenen seien die Brustwarzen gequetscht worden, ein anderer sei gezwungen worden, seinen eigenen Urin zu trinken.
Die gerichtsmedizinische Untersuchung des Todesopfers habe 93 verschiedene Verletzungen ergeben.
(AP/jW)
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Tod eines 26jährigen irakischen Hotelangestellten im September 2003 auf dem britischen Stützpunkt in Basra.
In seiner Eingangserklärung sagte Ankläger Julian Bevan, die Gefangenen seien »wiederholt geschlagen, getreten und gestoßen worden«. Außerdem seien ihnen Kapuzen übergezogen worden. Die Gefangenen seien am Schlaf gehindert worden. Außerdem seien sie in einen Raum mit einer Temperatur von nahezu 60 Grad Celsius gebracht worden. Einem Gefangenen seien die Brustwarzen gequetscht worden, ein anderer sei gezwungen worden, seinen eigenen Urin zu trinken.
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Die gerichtsmedizinische Untersuchung des Todesopfers habe 93 verschiedene Verletzungen ergeben.
(AP/jW)
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