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Keine Claqueure für die Umweltpolitik der Regierung

Umweltschutzverbände wollen Koalitionskurs »fair und kritisch« beobachten

Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Jochen Flasbarth, hat im Vorfeld der Bundestagung seiner Vereinigung bekräftigt, die Umweltverbände stünden auch der neuen Regierung nicht als »Claqueure« zur Verfügung. Sie wollen den umweltpolitischen Kurs der Koalition jedoch »fair, kritisch und als unbestechlicher Anwalt der Umwelt« begleiten. Um Chancen und Perspektiven für Umwelt- und Naturschutz unter der Regierungskoalition von SPD und Bündnis 90/Die Grünen geht es auf der zweitäggen Veranstaltung ab Samstag in Berlin. Die Delegierten des 230000 Mitglieder zählenden Umweltverbands sollen ihre Erwartungen und Forderungen an die Regierungskoalition von SPD und Grünen formulieren. Dabei stehen energiepolitische Themen wie der rasche Ausstieg aus der Atomenergie, die Förderung regenerativer Energien und die Erreichung der Klimaschutzziele im Vordergrund. Zur Debatte steht aber auch das Selbstverständnis und die Rolle der Umweltverbände angesichts der neuen politischen Mehrheiten im Bundestag.

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.1998, Seite 0, Inland

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