Zum Inhalt der Seite

Indien: Restaurant ändert den Namen

Mumbai. Nach heftigen Protesten haben sich die Besitzer des Restaurants »Hitler’s Cross« (Hitlers Kreuz) im indischen Mumbai (Bombay) am Donnerstag entschlossen, den Namen ihres Lokals zu ändern. Es habe keinen Sinn, die Gefühle einer bestimmten Gemeinde zu verletzen, sagte Gesellschafter Shakir Siddiqui. Die Besitzer hätten sich nach einem Treffen mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde in Indien entschlossen, den Namen zu ändern. Ein neuer Name werde in ein paar Tagen bekannt gegeben. Ein im Eingang des Lokals aufgestelltes übergroßes Hitler-Plakat wurde bereits am Mittwoch entfernt. Nach der Eröffnung des Restaurants in der vergangenen Woche hatte es heftige nationale und internationale Proteste gegeben (jW berichtete am Freitag).

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!