-
10.08.2006
- → Natur & Wissenschaft
Selbstverstümmeler
Zirka jeder hundertste, der sich tätowieren oder piercen läßt, wird süchtig danach. Dieser Auffassung ist Professor Erich Kasten vom Institut für medizinische Psychologie der Uni Magdeburg. In einem Interview mit dem Spiegel erklärte er, daß Zungen- und Penisspaltungen immer beliebter würden. Einige Betroffene würden sich ganze Gliedmaßen abschneiden, die sie als fremd oder überflüssig empfänden. Meist handle es sich um psychisch gestörte Menschen, bei denen Körperveränderungen schnell pathologisch werden könnten. Die Bewältigung der Schmerzen führe zur Ausschüttung von Endorphinen, die Euphorie auslösten und süchtig machten.
(ots/jW)
(ots/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft