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Genmais

Auf einem Acker in Wölsicken­dorf/Brandenburg haben 15 Greenpeace-Aktivisten am Mittwoch genmanipulierten Mais geerntet. In 30 Mülltonnen wurde er nach Heilbronn gebracht, wo er heute dem Molkereikonzern Campina/Landliebe übergeben wird, der die Milch aus Brandenburg weiterverarbeitet. Daß die Gefahren genmanipulierter Nahrungsmittel nicht hinreichend erforscht sind, bestätigt eine am Mittwoch von der Europafraktion der Grünen veröffentlichte Studie. Drei Monate lang wurden Ratten mit dem Monsanto-Mais MON810 gefüttert. Danach war der Eiweißgehalt ihres Blutes deutlich geringer. Um solche Befunde abzuschwächen, hieß es seitens der Umweltaktivisten, bediene sich Monsanto statistischer Tricks.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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