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10.08.2006
- → Feuilleton
Tatütata
Der 11. September 2001 sei »zu einem Monstrum aufgeblasen« worden, hat Oliver Stone (»Platoon«, »JFK«) dem stern erklärt. Die Rebellion wurde nicht eingedämmt, »wie es eine smarte, normale Regierung getan hätte«, statt dessen »angeheizt zu einem Dschihad«. Mit verheerenden Folgen: »Hunderttausende sind tot, wir haben öffentliche Hinrichtungen auf Video, eine Serie von Terroranschlägen, hohe Staatsschulden in Amerika, den Bruch der Verfassung«. Ausdrücklich erklärte er den Irak-Krieg zu einer Verschwörung: »Was, zum Teufel, war der Irak-Krieg anderes als eine Verschwörung von Cheney und Bush und einer Bande im Pentagon? Die wollten Krieg auf Teufel komm raus und ignorierten alle anderen Einschätzungen. Das ist eine Verschwörung.« Im übrigen ist das Interview eine Werbemaßnahme für seinen neuen Film »World Trade Center«. Worum es in diesem Film geht? Um Helden von der Feuerwehr, sonst nichts.
(ots/jW)
(ots/jW)
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