-
07.08.2006
- → Ausland
Rice mischt sich in Kuba ein
Havanna. Nach der Erkrankung des kubanischen Staatschefs Fidel Castro hält die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes seitens der USA an. Außenministerin Condoleezza Rice forderte die internationale Gemeinschaft auf, »die Kubaner zu einem politischen Wandel zu ermutigen«. Die kubanische Führung müsse dazu gebracht werden, Mehrparteienwahlen zuzulassen, sagte Rice am Freitag (Ortzeit) in einer Radioansprache an die Bevölkerung der Karibikinsel. Fidel Castro brauche nach seiner Darmoperation weiter Pflege, sei aber bei Bewußtsein und benötige keine Schmerzmittel, betonte Parlamentspräsident Ricardo Alarcon. »Er kann sprechen und ist in guter Verfassung.«
Der brasilianische Präsident Luiz Ignacio »Lula« da Silva dementierte Presseberichte, er habe Informationen darüber, daß Castros Gesundheitszustand nach der Operation »wirklich schlecht« sei und er unter Darmkrebs leiden würde. Für diese Berichte gebe es nicht die »geringste Grundlage«.
(AFP/jW)
Der brasilianische Präsident Luiz Ignacio »Lula« da Silva dementierte Presseberichte, er habe Informationen darüber, daß Castros Gesundheitszustand nach der Operation »wirklich schlecht« sei und er unter Darmkrebs leiden würde. Für diese Berichte gebe es nicht die »geringste Grundlage«.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland