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Drohungen Bushs gegen Kuba

Washington/Havanna. Nach der Erkrankung von Kubas Staatschef Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush die Bürger der Karibikinsel zum »demokratischen Wandel« aufgerufen. Die USA wollten die Kubaner bei der Errichtung einer »der Demokratie verpflichteten Übergangsregierung« unterstützen, erklärte Bush am Donnerstag (Ortszeit) auf dem Weg zu seiner Ranch im US-Bundesstaat Texas. Washington werde sich um diejenigen in der gegenwärtigen Regierung kümmern, die dem Willen nach einem freien Kuba im Wege stünden, drohte Bush. Die kubanischen Medien wiesen die Erklärung in scharfen Worten zurück. Die Armee begann damit, Reservisten einzuberufen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2006, Seite 1, Ausland

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