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03.08.2006
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Auflagen für Mittal Steel
Washington/Paris. Die US-Kartellbehörden haben vom fusionierten Stahlgiganten Arcelor Mittal die Abgabe der kanadischen Tochter Dofasco gefordert. Eine vertiefte Prüfung habe ergeben, daß die Fusion »wettbewerbsfeindlich« sei, erklärte das zuständige US-Justizministerium am Dienstag (Ortszeit) in Washington. Der weltgrößte Stahlhersteller Mittal müsse sich deshalb für die Genehmigung von einem von drei Walzstahlwerken in Nordamerika trennen. Das Ministerium erklärte seine Präferenz für die Abgabe von Dofasco. Wenn dies aus rechtlichen Gründen unmöglich sei, komme die Trennung von Sparrows Point im Bundesstaat Maryland oder Weirton in West Virginia in Frage. Das neue Unternehmen Arcelor Mittal produziert rund 118 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Dies ist dreimal so viel wie der nächste Konkurrent Nippon Steel.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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