-
03.08.2006
- → Inland
Tatverdächtiger bleibt in Haft
Brandenburg. Im Fall des Angriffs auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. hat das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) entschieden, daß der Hauptverdächtige Björn L. weiter in Untersuchungshaft bleibt. Damit dessen die Beschwerde gegen die Untersuchungshaft verworfen worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in Brandenburg/Havel. Die Entscheidung des Landgerichts Potsdam, das den Haftbefehl gegen Björn L. Mitte Juni wieder in Vollzug gesetzt hatte, sei bestätigt worden. Das OLG bestätigte nach Angaben der Sprecherin aufgrund der bisherigen Ermittlungen den dringenden Tatverdacht. Dagegen spreche derzeit auch nicht die Benennung eines weiteren angeblichen Täters in der Schweiz.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland