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Auf der Straße für Kuba
Berlin. Obwohl die Hitzewelle ihren Höhepunkt erreicht hatte, versammelten sich am Sonntag nachmittag etwa 500 Freundinnen und Freunde der kubanischen Revolution vor dem Brandenburger Tor, direkt neben der Berliner US-Botschaft. Sie protestierten gegen die Einmischung in Lateinamerika und besonders gegen den Versuch, Kuba zu strangulieren. Auf Anregung von Cuba sí hatte die Partei Die Linke neben zahlreichen anderen Organisationen zu der Kundgebung aufgerufen. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch, der Krebsforscher Franco Cavalli aus der Schweiz und der Vorsitzende des Netzwerkes Cuba, Edgar Göll, sowie weitere forderten kämpferisch ein Ende der völkerrechtswidrigen Blockade, kritisierten aber auch fehlende Aktivitäten der BRD. Der frühere Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske, der Liedermacher Wenzel und andere kamen per Grußbotschaft zu Wort. Tobias Thiele vermittelte musikalische Eindrücke aus Kuba. Veranstalter und Anwesende waren sich darin einig, dass dies der Auftakt für eine breite Kuba-Solidaritätsbewegung sein werde. (jW)
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