Zum Inhalt der Seite

Südsudan: Angriff auf Transporter

Juba. Im Süden des Sudan haben Bewaffnete ein Fahrzeug der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) aus dem Hinterhalt beschossen und dabei mindestens fünf Sudanesen getötet und elf weitere verwundet. Augenzeugen berichteten am Mittwoch, rund 30 Bewaffnete, mutmaßlich Mitglieder der berüchtigten ugandischen Rebellenbewegung Lord’s Resistance Army, hätten den GTZ-Kleintransporter am Montag rund 19 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Juba attackiert.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!