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Frankreich: Höherer Mindestlohn

Paris. Rund 2,5 Millionen Beschäftigte in Frankreich bekommen ab Juli mehr Geld. Wie das Arbeitsministerium in Paris am Montag ankündigte, wird der staatlich garantierte Mindestlohn (Smic) um 3,05 Prozent angehoben. Bei einer 35-Stunden-Woche gibt es in Frankreich damit mindestens 1255,03 Euro brutto im Monat, der garantierte Brutto-Stundenlohn steigt von 8,03 auf 8,27 Euro. Der Smic (Salaire minimum interprofessionnel de croissance) wird laut Gesetz jährlich um einen Prozentsatz erhöht, der die jährliche Teuerung sowie einen Teil der allgemeinen Lohnentwicklung berücksichtigt. Dieser Prozentsatz betrug diesmal 2,8 Prozent. Die bürgerliche Regierung entschied sich darüber hinaus für einen Aufschlag um 0,25 Punkte. Damit setzte sie sich über Bedenken der Unternehmer hinweg, blieb zugleich aber unter der Forderung der Gewerkschaft CGT nach einem Smic von 1500 Euro. Die Sozialisten kündigten an, diese Forderung im Falle eines Wahlsieges stufenweise umsetzen zu wollen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2006, Seite 9, Ausland

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