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Irak: US-Armee tötet Zivilisten

Bakuba. Bei US-Angriffen im Irak sind nach irakischen Angaben in der Nacht zum Dienstag 13 Zivilisten getötet worden. Bei den Opfern handelte es sich nach Informationen der Polizei und von Menschenrechtlern um Arbeiter von Geflügelfarmen nahe Stadt Bakuba. Zum Zeitpunkt des US-Einsatzes hätten sie sich in den Feldern des Dorfes Buschahin nordöstlich von Bagdad aufgehalten, um das Geflügel zu bewachen, sagte ein Polizeivertreter. 13 Menschen seien getötet und vier weitere verletzt worden.

Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat am Dienstag den Rückzug der japanischen Bodentruppen aus dem Irak angekündigt. Ungeachtet dessen werde Japan den »Wiederaufbau Iraks weiter unterstützen«. Der japanische Verteidigungsminister Fukushiro Nukaga ordnete einem Zeitungsbericht zufolge an, mit dem Abzug noch am Dienstag zu beginnen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2006, Seite 1, Ausland

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