Zum Inhalt der Seite

Ahmadinedschad reagiert positiv

Schanghai. Der Iran hat im Atomstreit erneut positive Signale ausgesendet. Präsident Mahmud Ahmadinedschad begrüßte das internationale Kompromißangebot am Freitag als Schritt nach vorn. »Ich habe meine Kollegen angewiesen, es sorgfältig zu prüfen«, sagte er nach einem Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao am Rande einer regionalen Sicherheitskonferenz in Schanghai. Ahmadinedschad ist der bislang ranghöchste iranische Politiker, der sich positiv über das Angebot der fünf ständigen UN-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands äußerte. Ahmadinedschad erklärte, seine Regierung werde »zur rechten Zeit und im Einklang mit den internationalen Interessen der Islamischen Republik Iran« auf die Vorschläge antworten.

(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!