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Zentralrat der Juden und Bahn im Gespräch

Der Zentralrat der Juden hält daran fest, die Ausstellung »11000 jüdische Kinder – Mit der Reichsbahn in den Tod« auch auf Bahnhöfen zeigen zu wollen. »Es muß mindestens ein Bahnhof sein«, sagte Generalsekretär Stephan Kramer. Bahnchef Hartmut Mehdorn habe signalisiert, an einem »positiven Ergebnis« interessiert zu sein. Kramer sagte, die Bahn habe nicht grundsätzlich etwas gegen die Ausstellung, sondern vor allem Sicherheitsbedenken. Ein nächstes Treffen zwischen Zentralrat, Bahn, Bundesverkehrsministerium und Ausstellungsmacherin Beate Klarsfeld sei für Anfang Juli geplant.

Die Schau dokumentiert die Deportation jüdischer Kinder in das Vernichtungslager Auschwitz. In Frankreich wurde sie bereits mit großem Erfolg in Bahnhöfen gezeigt.

(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2006, Seite 12, Feuilleton

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