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15.05.2006
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Erneut Gespräche an der Berliner Charité
Berlin. Im Tarifkonflikt an der Berliner Charité soll es erneut zu Verhandlungen kommen. Kurz vor Ablauf eines von ver.di festgesetzten Ultimatums übermittelte der Vorstand des bundesweit größten Uniklinikums der Gewerkschaft am Freitag nachmittag ein Gesprächsangebot. Laut ver.di hat die Charité-Spitze allerdings zugleich mitgeteilt, sie wolle zum ersten Treffen, für das bislang kein Termin vereinbart wurde, kein Angebot vorlegen. Man werde das Gesprächsangebot dennoch annehmen, betonte ver.di-Sekretär Georg Güttner-Mayer am Sonntag auf jW-Nachfrage. In den bisherigen Verhandlungen, die alle ergebnislos abgebrochen wurden, hatten Vorstand und Aufsichtsrat von den rund 15000 Beschäftigten Lohnverzicht in Höhe von 30 bis 40 Millionen Euro gefordert und mit Entlassungen gedroht. Mit der Ärzteorganisation Marburger Bund hatte sich die Klinikleitung hingegen kürzlich auf einen separaten Tarifvertrag geeinigt. (jW)
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