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Semperoper spart Premiere

Die in finanziellen Schwierigkeiten steckende Dresdner Semperoper will mit einer geringeren Zahl von Premieren ihre Haushaltsprobleme in den Griff bekommen. So habe sein Haus für die Spielzeit 2006/2007 nur vier Premieren geplant und damit eine weniger als bislang üblich, sagte Intendant Gerd Uecker am Dienstag in Dresden. »Wir haben bewußt auf eine Produktion verzichtet«, betonte er. Dieser Schritt sei aber »langfristig keine gute Lösung«, da er Angebot und Repertoire schwäche, meinte Uecker. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2006, Seite 12, Feuilleton

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