Zum Inhalt der Seite

Exserbenführer beging Selbstmord

Belgrad. Der vom sogenannten UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verurteilte frühere kroatische Serbenführer Milan Babic hat im Gefängnis Selbstmord begangen. Der 50jährige sei am Sonntag abend tot in seiner Zelle im UN-Gefängnis in Scheveningen gefunden worden, teilte das Haager Tribunal am Montag mit. Der kroatische Serbenführer war im Juni 2004 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Babic war für kommende Prozesse des UN-Gerichts gegen mehrere ehemalige Serbenführer als Zeuge vorgesehen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!