-
27.02.2006
- → Inland
DIHK besorgt über Markenfälschungen
Berlin. Die deutsche Wirtschaft hat die Bundesregierung aufgefordert, die chinesische Führung zu einer Eindämmung der Markenfälschungen zu drängen. China dürfe nicht länger »das Fälschungsland Nummer eins bleiben«, sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Neuen Osnabrücker Zeitung.Weltweit würden jährlich Waren im Wert von 300 Milliarden Euro gefälscht. China habe einen Anteil von 60 bis 70 Prozent an den in der EU beschlagnahmten Markenfälschungen.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!