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Transnet will über Börsengang der Bahn reden

Berlin. Der Chef der Transportgewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, will mit den Parteispitzen von CDU, Grünen und FDP über den Börsengang der Bahn sprechen. In Schreiben, die zum Wochenende verschickt wurden, regt Hansen Treffen an. Ziel sei es, »von einer ideologisch behafteten Debatte wegzukommen«, sagte Hansen dem Tagesspiegel am Sonntag. Hintergrund ist die jüngste Auseinandersetzung um Informationen, die im sogenannten Ergänzungsgutachten zum Bahnbörsengang geschwärzt und damit den Verkehrspolitikern nicht zur Verfügung gestellt wurden. Hansen hatte daraufhin vor allem Politikern von CDU, Grünen und FDP Populismus vorgeworfen. Auch Medienberichte über die angeblich schlechte Schuldenlage des Konzerns ärgerten Hansen. »Die Bahn ist kein Pleitebetrieb«, sagte er.


(ots/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2006, Seite 9, Inland

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