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DGB ruft Beamte zum Protest auf

Berlin. Die Gewerkschaften haben zum Protest gegen die geplante Arbeitszeitverlängerung für Bundesbeamte aufgerufen. DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock forderte die Bundesregierung am Donnerstag auf, ihre Pläne fallenzulassen. Eine Verlängerung der Arbeitszeit von 40 auf 41 Stunden würde 3000 Stellen im Bundesdienst und weitere 3000 Stellen bei der Deutschen Bahn kosten, sagte sie. Außerdem sinke damit die Chance für Auszubildende auf Übernahme. Nach den Plänen der Bundesregierung soll die Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden steigen. Zudem soll das Weihnachtsgeld von 60 auf 30 Prozent eines Monatsgehaltes sinken. Davon betroffen sind rund 1,1 Millionen Menschen.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2006, Seite 5, Inland

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