Zum Inhalt der Seite

Städtetag fordert Geld vom Bund

Berlin. Die Menschen in den meisten Städten und Gemeinden werden auf die Sanierung maroder Turnhallen oder den Ausbau der Kinderbetreuung weiter warten müßen. Obwohl die Einnahmen der Kommunen wieder steigen, müssten vor Investitionen zunächst gigantische Schuldenberge abgebaut werden, erklärte der Deutsche Städtetag am Donnerstag in Berlin. Präsident Christian Ude forderte mehr Zuweisungen von Bund und Ländern. Das Defizit der kommunalen Haushalte sei von 2004 zu 2005 nur minimal von 3,82 auf 3,7 Milliarden Euro gesunken. Im laufenden Jahr sei wieder ein Anstieg auf 4,5 Milliarden Euro zu befürchten.


(AP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!