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Ricke droht der Bundesregierung

Berlin. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hat der Bundesregierung erneut damit gedroht, geplante Investitionen für ein neues Breitbandnetz auszusetzen und weitere Arbeitsplätze abzubauen, falls keine konzerngenehmen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das neue Telekommunikationsgesetz müsse anders als der bisherige Entwurf festlegen, daß die Entscheidung über die Regeln für den Zugang von Telekom-Konkurrenten zu diesem Netz nicht im Ermessen der Bundesnetzagentur liegen soll. Er räumte ein, daß man in dieser Frage auch bei den Wettbewerbshütern in Brüssel noch »Überzeugungsarbeit« leisten müsse. Der Konzern sei aufgrund des hohen Investitionsvolumens von drei Milliarden Euro darauf angewiesen, von Beginn an Gewinne zu erzielen, sagte Ricke weiter. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2006, Seite 9, Inland

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