-
31.01.2006
- → Ausland
Sabotage bei Zugunglück in Pakistan?
Domeli. Nach dem Sturz eines
pakistanischen Passagierzugs in eine Gebirgsschlucht haben sich die
Hinweise auf einen Anschlag verdichtet. An den Gleisen am Unglücksort
seien die Muttern von den Schrauben und die Verstrebungen zwischen
den Gleisstücken gelöst worden, sagte Bahnminister Ishaq
Khakwani am Montag. »Es ist so gut wie sicher, daß es
sich um Sabotage handelt.« Die Zahl der Toten erhöhte sich
am Montag auf vier. 94 Menschen wurden verletzt, zehn von ihnen
schwer. Am Sonntag waren an der Strecke nahe der Stadt Jhelum in der
Provinz Punjab sechs Waggons des Zuges entgleist, drei von ihnen
stürzten etwa 15 Meter tief in eine Schlucht. In dem Zug waren
schätzungsweise 400 Menschen unterwegs.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!