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Ausgabe vom 31.01.2006

  • Sichere Aussicht auf trübe Zukunft: Der Ausbildungspakt wirkt
    Bilderbox.com
    AboWas man den deutschen Gewerkschaften auch immer vorwerfen mag, an der Farce des Ausbildungspaktes beteiligen sie sich nicht. Deshalb fehlten sie auch am Montag bei der Bilanz von Regierung und Unternehmerverbänden. Schon zuvor war klar, daß der Pakt für seine Organisatoren in jedem Fall ein Erfolg ist: Sie haben mit einigen unverbindlichen Zusagen die Forderung nach einer Ausbildungsumlage abwenden können.
    Von Sebastian Gerhardt
  • Abo»Man will vordergründig einen Konflikt lösen, um die Rentenversicherung, die zur Zeit einige Probleme bei den Einnahmen hat, irgendwie aus der Krise zu bekommen. Aber aus dem veränderten Verhältnis zwischen Rentnern und Erwerbstätigen ergibt sich nicht automatisch, daß man die Lebensarbeitszeit verlängern müßte.« Das sagt Norbert Reuter, Mitglied der Memorandum-Gruppe »Alternative Wirtschaftspolitik«, im jW-Gespräch
    Interview: Sebastian Gerhardt
Thema
  • Das Denkmal für den ungarischen KP-Gründer Bela Kun: aus dem Bud...
    jW-Archiv
    AboDokumentation. Weil in einigen europäischen Ländern die Gefahr bestehe, daß »Kommunisten an die Macht kommen«, verlangt die Parlamentarische Versammlung des Europarats die Verurteilung des Kommunismus als Verbrechen. (Teil II und Schluß)
Inland
  • AboPolitiker, Militärs und Rüstungslobbyisten kommen zur NATO-Sicherheitskonferenz nach München. Antimilitaristen lassen sich von Stimmungsmache und Repression nicht beirren
    Von Nick Brauns
  • AboDie Linke dürfe sich nicht »mit sich selbst beschäftigen«, sondern habe die historische Chance, eine starke, dauerhafte soziale Opposition in ganz Deutschland zu etablieren. Das erklärte Parteichef Lothar Bisky am Montag auf der Vorstandspressekonferenz der Linkspartei.PDS in Berlin.
    Von Rainer Balcerowiak
Ausland
  • Olmert und Merkel am Sonntag in Jerusalem
    AP/Kevin Frayer
    AboAriel Scharons neue zentristische politische Partei namens Kadima (Vorwärts) wird auch ohne ihren Gründer gewinnen. Und sofern Scharons politischer Erbe, Ehud Olmert, derzeit Israels regierender Premier, keinen gravierenden Fehler macht, dürfte er in zwei Monaten auch zum gewählten Ministerpräsidenten werden.
    Von Yacov Ben Efrat, Tel Aviv
Wenn man sich in der Sackgasse befindet, sollte man nicht auch noch die Geschwindigkeit erhöhen, sondern die Richtung ändern.
Jürgen Peters zum Vorstoß von Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) für eine schnellere Erhöhung des nominellen Renteneintrittsalters
  • AboEin Selbstmordattentat braucht keinen Islamismus: »Caché«, der neue Film von Michael Haneke
    Von Peer Schmitt
  • AboDie Repression in den Zeiten des Bushido. Warum Berliner Rapper so erfolgreich sind
    Von Ralf Fischer
Sport