Zum Inhalt der Seite

Sabotage bei Zugunglück in Pakistan?

Domeli. Nach dem Sturz eines pakistanischen Passagierzugs in eine Gebirgsschlucht haben sich die Hinweise auf einen Anschlag verdichtet. An den Gleisen am Unglücksort seien die Muttern von den Schrauben und die Verstrebungen zwischen den Gleisstücken gelöst worden, sagte Bahnminister Ishaq Khakwani am Montag. »Es ist so gut wie sicher, daß es sich um Sabotage handelt.« Die Zahl der Toten erhöhte sich am Montag auf vier. 94 Menschen wurden verletzt, zehn von ihnen schwer. Am Sonntag waren an der Strecke nahe der Stadt Jhelum in der Provinz Punjab sechs Waggons des Zuges entgleist, drei von ihnen stürzten etwa 15 Meter tief in eine Schlucht. In dem Zug waren schätzungsweise 400 Menschen unterwegs.

(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!