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EU-Initiative zum Schutz vor Gewalt
Konferenz zur Bekämpfung traditionsbedingter Gewalt gegen Frauen angekündigt
Brüssel. Frauen sollen in der EU besser vor Gewalt geschützt werden. Die EU-Staaten sollten wirksamere Maßnahmen gegen Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und Verbrechen im Namen der Ehre ergreifen, forderte die österreichische Frauenministerin Maria Rauch-Kallat am Mittwoch in Brüssel. Sie kündigte eine Konferenz auf EU-Ebene an, bei der Strategien zur Bekämpfung traditionsbedingter Gewalt erarbeitet werden sollen. Traditionelle Gewalttaten seien nicht bestimmten Religionen, sondern bestimmten Kulturen zuzuordnen, erklärte die Ministerin. Die Zahl der Opfer könne kaum geschätzt werden. Der Schutz von Frauen und Mädchen durch Gesetze, Aufklärung sowie die Sensibilisierung aller Betroffenen bezeichnete Rauch-Kallat als Aufgabe über Ländergrenzen hinweg.
(jW)
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