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05.11.2026, 18:21:37
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Keine Anzeichen für Fremdverschulden bei Aiwangers Tod
Berlin. Der bayerische Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ohne Fremdverschulden gestorben. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin nach der vorläufigen rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams mit, die nach Angaben eines Sprechers am Vormittag erfolgte. »Die Obduktion hat Hinweise gegeben darauf, dass letztlich ein natürlicher Tod vorliegt«, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Michael Petzold, der Deutschen Presse-Agentur. Es stünden aber noch weitere Untersuchungen der Rechtsmedizin aus.
Der 55 Jahre alte bayerische Wirtschaftsminister und Chef der Freien Wähler war am Mittwoch leblos in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden worden, nachdem er tagsüber wegen gesundheitlicher Probleme nicht bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler eine Rede halten konnte. Die Staatsanwaltschaft leitete ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren ein. Die Ermittler waren nach dem Fund des Politikers mit Mitarbeitern der Spurensicherung in dem Hotel unterwegs, die Gerichtsmedizin wurde gerufen. Die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin ermittelt wegen der Bedeutung des Falls – und um ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen.
Wer Aiwanger fand, ist derzeit nicht öffentlich bekannt. Der Wirtschaftsminister des Freistaats war in Berlin unter anderem von Beamten des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) begleitet worden, wie ein LKA-Sprecher am Morgen in München mitteilte. Zur Auffindesituation Aiwangers konnte der Sprecher allerdings nichts sagen.
Der 55-Jährige war nach der Absage seines Termins später nicht mehr erreichbar gewesen und schließlich am frühen Abend leblos in seinem Zimmer im Hotel Neuer Fritz in der Nähe vom Bahnhof Friedrichstraße entdeckt worden. (dpa/jW)
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