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Deutsche Bundesbahn

Rechnungshof: Fehlentwicklungen bei Bahnsanierungen

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Eine endlos Baustelle: das Streckennetz der Deutschen Bundesbahn

Berlin. Der Bundesrechnungshof wirft der Bahn erhebliche Mängel bei der Sanierung hoch belasteter Bahnstrecken vor. »Die ersten Korridorsanierungen zeigen gravierende Fehlentwicklungen«, heißt es in einem Bericht des Rechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Bisherige Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen seien »fehlerhaft und nicht belastbar«. Der Bericht lag dpa am Montag vor.

Die Bahn-Sparte DB InfraGO halte Versprechen weitgehend nicht ein, heißt es darin. Der Bundesrechnungshof halte ein »konsequentes Nachsteuern« für unerlässlich. Das Bundesverkehrsministerium habe in einer Stellungnahme die Feststellungen des Rechnungshofs nicht entkräftet, sondern bestätige vielmehr bestehende Defizite bei den Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und der Erfolgskontrolle.

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Mit den Korridorsanierungen sollen in den kommenden Jahren hoch belastete Strecken wieder auf Vordermann gebracht werden. Nach Problemen bei den ersten Maßnahmen hatten Bahn und Bund vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass in den kommenden fünf Jahren deutlich weniger Strecken saniert werden als bisher geplant. Zudem soll nach Abschluss der Bauarbeiten der Zugverkehr künftig nur schrittweise wieder hochgefahren werden - statt, dass wie bisher an einem bestimmten Datum alle Verkehrsträger wieder fahren sollten. Bei den bislang abgeschlossenen Generalsanierungen hatte es nach Abschluss der Arbeiten immer wieder Probleme etwa mit verspäteten Zügen gegeben. (dpa/jW)

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Erschienen am 27.10.2026, Inland

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