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Selbstzensur bei der Nahostberichterstattung

Berlin. Etwa 120 deutsche Journalisten klagen über Rückschritte bei der Pressefreiheit in der Nahostberichterstattung. Gründe seien »Sorge um öffentliche Anfeindungen, mögliche Missverständnisse, aber vor allem auch erwartete berufliche Nachteile«, teilte die FU Berlin am Dienstag zur Befragung von etwa 200 Medienschaffenden mit. 92 Prozent befürworteten »eine klare Positionierung von Medien bei Menschenrechtsverletzungen«. 35 Prozent verspürten »ein Bedürfnis nach Selbstzensur«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2026, Seite 14, Medien

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