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Pressefreiheit

Israel verweigert Taz-Korrespondentin Arbeitsvisum

Foto: Jens Kalaene/dpa
Die Taz wird von der israelischen Regierung offenbar nicht mehr als freundlicher Akteur betrachtet: Eingang zum Verlagsgebäude (Berlin, 10.4.2026)

Berlin. Israel hat der Taz-Korrespondentin Serena Bilanceri ein Arbeitsvisum verweigert. Die israelische Regierung habe Bilanceri auch die Einreise versagt, teilte die Taz gegenüber dpa mit. »Wir werten dies als erheblichen Eingriff in die Pressefreiheit. Die Regierung Netanjahu verlässt damit den Boden der demokratischen Rechtsstaatlichkeit«, hieß es. Eine Begründung für die Entscheidung sei zunächst nicht genannt worden. Mehrere israelische Medien berichteten über den Fall. Demnach soll es um Berichte und Kommentare der Journalistin über Siedlergewalt im Westjordanland und die Lage im Gazastreifen gehen, in denen sie Israel »Apartheid« vorgeworfen und Maßnahmen gegen das Land gefordert habe. Die Jerusalem Post zitierte den Generaldirektor des Diasporaministeriums, Avi Cohen Scali, mit den Worten: »Antiisraelische Akteure und diejenigen, die Israel verleumden, sollten keinen Fuß in das Land setzen.« (dpa/jW)

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Erschienen am 13.10.2026, Medien

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