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23.09.2026, 19:02:22
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»Kamikaze-Drohnen« für die Bundeswehr: Lieferung läuft bald an
Essen/Berlin. Der Drohnenhersteller Stark Defence sieht sich bei einer Großbestellung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr im Zeitplan. »Wir planen, bald mit der ersten Auslieferung an die Bundeswehr zu beginnen«, sagte der »Senior Vice President« des Unternehmens, Josef Kranawetvogl, der dpa bei der Essener Rüstungsmesse Euro Defence Expo (Eudex). Es gehe um eine Charge im Wert von 275 Millionen Euro, die Stückzahl nannte er nicht. Insgesamt bekam Stark Defence einen Rahmenvertrag über 2,9 Milliarden Euro, für eine Milliarde davon hat der Bundestag bereits grünes Licht gegeben. Die Konkurrenten Helsing und Rheinmetall bekamen ebenfalls milliardenschwere Verträge. Es geht um »Loitering Munition«; die Fluggeräte werden auch »Kamikaze-Drohnen« genannt. Die an die Bundeswehr verkaufte Drohne von Stark kann Herstellerangaben zufolge bis zu 75 Minuten in der Luft sein und bis zu 130 Kilometer weit fliegen - spätestens dann soll sie sich auf ein Ziel stürzen und explodieren. Ist bis dahin kein feindliches Objekt erkannt, soll die Drohne abstürzen und explodieren, wo niemand ist. Stark Defence wurde 2024 gegründet, die Firma hat 750 Beschäftigte. Die Zentrale ist in Berlin, in Großbritannien, Schweden, Griechenland und in der Ukraine sollen sich Produktionsstandorte befinden. Angaben zum Umsatz und Gewinn oder Verlust macht die Firma nicht. (dpa/jW)
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