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32. Rosa-Luxemburg-Konferenz

Unser Jahresauftakt, unsere Konferenz

Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz unterstützen (und Tickets kaufen)!

Von RLK-Vorbereitungskollektiv
Foto: jW

Es wird Zeit für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar: Dass sich die Welt im Umbruch befindet, ist kein Geheimnis. Da sind der wirtschaftliche Aufschwung der BRICS-Länder, die Konflikte innerhalb des Kriegsbündnisses NATO sowie der Zorn einer jungen Generation, die auf verschiedenen internationalen Schauplätzen für ihre Rechte streitet. Veränderungen scheinen unausweichlich. Zu wessen Vorteil diese ausfallen werden, wird das Resultat von Klassenkämpfen sein.

Diese führt das kubanische Volk nun seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen eine enorme militärische und ökonomische Übermacht. Die humanitäre Lage auf der Insel ist aufgrund der völkerrechtswidrigen Blockade der USA dramatisch. Hinzu kommt, dass die Kriegsgefahr so groß ist wie lange nicht. Die Drohkulisse, die Washington errichtet, ist gewaltig.

Die Angst vor einem Krieg treibt auch in Deutschland Hunderttausende auf die Straßen. Die Ostermärsche verzeichnen wieder Zulauf. Mit den Streiks gegen die Wehrpflicht ist eine neue antimilitaristische Jugendbewegung entstanden, die weit über die klassische Friedensbewegung hinauswirkt.

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Gleichzeitig erstarken weltweit faschistische Bewegungen. Antifaschistische Aktionen sind notwendig – aber wie breit darf die Einheitsfront sein? Parteien, die sich im Gegensatz zur AfD als demokratisch betrachten, haben teilweise rechte Parolen übernommen und bereits politisch umgesetzt. Zugleich sind sie es, die die größte militärische Aufrüstung Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg betreiben.

Für die deutschsprachige Linke ist die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz, die im kommenden Jahr am 9. Januar in Berlin stattfinden wird, von ungeheurer Bedeutung. So kommen Aktivisten, Gewerkschafter und Friedensbewegte aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, lernen sich kennen und diskutieren die wichtigsten Fragen, vor denen die Bewegung durch die oben beschriebene Situation steht. Inputs liefern dabei stets ­internationale Wissenschaftler. Sie bringen Perspektiven ein, die der hiesigen Linken zu oft verborgen bleiben.

Die Verlag 8. Mai GmbH und die Tageszeitung junge Welt richten diese wichtige und in ihrer Art europaweit einmalige Veranstaltung nun bereits seit 1996 jährlich aus. Der Ertrag für uns ist dabei ein ideeller, ein politischer: ein bisschen Hoffnung auf eine bessere Welt. Jedoch bleibt der monetäre Gewinn aus. Wir subventionieren alle Tickets, damit der Eintrittspreis nicht zum sozialen Ausschlusskriterium für Menschen wird, denen das nötige Geld fehlt. Insbesondere der hohe Zustrom von Jugendlichen, die mittlerweile rund die Hälfte unserer Besucher stellen, wäre bei dreistelligen Ticketpreisen nicht mehr möglich. Dafür aber entfaltet die Konferenz Wirkungen, die den schlechten Start ins Geschäftsjahr ausgleichen helfen.

Um unsere Verluste zu minimieren, brauchen wir Sie – die Besucher und Unterstützer der Konferenz. Unterstützen Sie die 32. Internationale Rosa-­Luxemburg-Konferenz!

Soliticket

Kaufen Sie ein Soliticket! Wir bieten ein dreistufiges Preissystem an. Das Solidaritätsticket kostet in diesem Jahr 80 Euro. Durch den Verkauf dieser Tickets ist es uns möglich, die Preise für das Normalticket (55 Euro) und das Sozialticket (32 Euro) niedrig zu halten. Dennoch: Auch der Solipreis ist bewusst nicht so kalkuliert, dass die Kosten gedeckt wären, wenn ausschließlich Solitickets verkauft würden. Der Verlust wird dadurch jedoch merklich minimiert.

RLK-Ermöglicher-Spende

Über jungewelt-shop.de/RLK-Tickets-und-Spenden bieten wir dieses Jahr erstmalig RLK-Ermöglicher-Spenden an. Sie zahlen wahlweise 100, 200 oder 500 Euro, und die jW lässt Ihnen einen persönlichen Dank sowie einen Kühlschrankmagneten zukommen, der das aussagestarke Plakatmotiv der kommenden RLK zeigt. Mehrfachbestellungen sind nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht.

Beliebige Spende

Selbstredend sind auch Spenden mit einem beliebigen, von Ihnen gewählten Betrag möglich. Hierzu können Sie uns den gewünschten Betrag überweisen oder über den Zahlungsdienstleister Paypal senden. Ab einem Betrag von 40 Euro bedanken wir uns ebenfalls mit dem oben genannten Kühlschrankmagnet.

Aktionspaket

Helfen Sie uns dabei, die Wilhelm-Studios wieder voll zu bekommen. Für viele hat sich der Termin schon als Jahresauftakt etabliert. Manche müssen jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, und, das ist doch klar, es sollen auch neue Besucherinnen und Besucher den Weg auf die Konferenz finden. Also: Reden Sie mit Ihren Freunden, Kollegen und Genossen, planen Sie eine gemeinsame Anfahrt. Gerne schicken wir Ihnen zur Bewerbung ein Aktionspaket. Dieses enthält Plakate in A1 und A2, A5-Faltflyer, Bierdeckel und A6-Aufkleber.Bestellungen schicken Sie bitte an aktionsbuero@jungewelt.de

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2026, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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