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Pop

Dr. Dre sagt ja

HipHop-Produzent Dr. Dre hat nichts gegen den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Musik. »Ich sehe das nicht als Bedrohung. Ich denke, die einzigen Leute, die das als Bedrohung sehen, sind diejenigen, die Schwierigkeiten haben, kreativ zu sein«, sagte der 61jährige in einem Interview mit der New York Times. Dr. Dre erzählte von einer Diskussion, die er mit ein paar Leuten geführt habe. »Sie waren gegen KI, und ich sagte: ›Okay, du klingst wie jemand, der auch gegen die Drum Machine gewesen wäre, als sie herauskam‹.« KI sei ein neues Werkzeug für Kreativität. »Manche Leute haben Angst, Neues zu lernen. Ich befürworte es. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was damit passieren wird.« Auf die Frage, ob er selbst KI beim Musikproduzieren benutze, sagte er: »Ja, ich benutze sie. Noch einmal: als Werkzeug, um zu sehen, was sie mit dem macht, was ich gerade gemacht habe.« Andere Musiker sehen es anders. Madonna (68) lehnt die Technologie in der Kunst ab: »Algorithmen und künstliche Intelligenz sind das Gegenteil von Risikobereitschaft – und für mich ist das das Gegenteil von Kunstschaffen«, sagte sie kürzlich der Vogue Italia. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2026, Seite 10, Feuilleton

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