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Konflikt im Sahel

Lösegeld aus Emiraten facht Krieg in Mali an

New York. Nach UN-Angaben hat ein Lösegeld von rund 50 Millionen US-Dollar, das 2025 für die Freilassung einer Geisel in Mali gezahlt wurde, zur Finanzierung von mit Al-Qaida verbündeten Gruppen und ihrer jüngsten Offensive beigetragen. Laut einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht, über den am Sonnabend der Sender Africa News berichtete, wurde der Großteil des Geldes an Kämpfer im Sahel weitergeleitet. Der UN-Report nennt aber weder den Namen der Geisel noch bestätigt er, wer die Zahlung leistete. Allerdings berichten regionale Quellen, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) das Lösegeld zahlten. Diesen Quellen zufolge kamen nach der Einigung ein Staatsbürger der Emirate sowie zwei weitere ausländische Geiseln frei. Die VAE sind bereits in die Kriege am Golf, in Jemen und in Sudan involviert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2026, Seite 6, Ausland

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