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Fußballrealität

Neue Heimat

Brisbane. Die iranischen Fußballerinnen Fatemeh ­Pasandideh (22) und Atefeh ­Ramezanisadeh (34), die während des Asian Cups im März Asyl in Australien beantragt hatten, sind australischen Medienberichten zufolge eingebürgert worden. Bei einer feierlichen Zeremonie in Brisbane bekamen sie bereits am Mittwoch in einer Zeremonie mit Innenminister Tony Burke ihre neuen Dokumente überreicht. Die beiden gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sieben Teammitgliedern, die während des Turniers in Australien Asyl bekommen hatten. Hintergrund war, dass die Mannschaft vor dem Auftaktspiel die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. Im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als »Verräterinnen«, auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen und salutierten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2026, Seite 16, Sport

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