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Nachschlag: Houston hört ein Hu

→ Apollo 13. Fr., 1.50 Uhr, Sky Cinema

Foto: Mary Evans/IMAGO
Tom Hanks spielt Jim Lovell

Im Weltall hört dich niemand schreien, nur in Houston. 19 der knapp 800 Raumfahrer sind bislang in der Geschichte der Raumfahrt bei Flügen ins All gestorben. Etwa zwei Prozent, es gibt wohl kaum Berufe, in denen Sterben so leicht geht. »Apollo 13« widmet sich einer markanten Episode in der längeren Geschichte von Unfällen im Weltraum. Man schreibt das Jahr 1970. Der große Hype seit Armstrong und Aldrin, den Apollo-11-Piloten, ist vorbei, und auch dies bezeichnend, dass selbst bei diesen ersten der ersten Moonwalker den dritten Mann, der im Orbit bleiben musste, schon keiner mehr kennt. Erst als die 13 schiefgeht, ist das Medieninteresse da, schalten die TV-Sender, die eben noch abgeschaltet hatten, sich wieder zu. Bei nichts schaut der Mensch dem Menschen lieber zu als beim Sterben. Vielleicht noch beim Sex, aber da wiederum ist man in den USA ganz prüde. Wie immer: Lovell, Haise und Swigert finden Wege und überleben. »Apollo 13« überzeugt durch sein Interesse am Wie der Rettung. Passenderweise heißt der Regisseur des Films denn auch Howard. (fb)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2026, Seite 14, Feuilleton

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